Klimaschutz – einmal anders

Der Klimaweg sensibilisiert die Bevölkerung für den Klimawandel. Er ruft in Erinnerung, wie sehr wir Menschen von der Natur und vom Klima abhängig sind. Er stellt zukünftige Herausforderungen und Probleme des Klimawandels dar, zeigt aber auch neue Perspektiven und Chancen auf. Der Klimaweg will weder belehren noch Angst schüren. Wer ihn geht, soll daraus Kraft und Vertrauen schöpfen.

Dem Rundweg entlang sind Holzstelen mit kurzen Texten aufgestellt. Viele Stationen werden zudem ergänzt durch Installationen, die dazu dienen, die Informationen und Denkanstösse zu vertiefen, sie erfahrbar und greifbar zu machen. Sie sollen die Besucherinnen und Besucher zum Staunen bringen und das Herz öffnen. An mehreren Stationen gibt es die Möglichkeit, selber aktiv zu werden.

Der Zuger Klimaweg ist eine befristete Installation. Dies unterscheidet ihn von den meisten klassischen Themenwegen. Als zeitlich begrenzter Input, gründet der Zuger Klimaweg auf unserem aktuellen Wissen und unserer bisherigen Erfahrung, die in ein paar Jahren vielleicht schon wieder überholt ist. Ausserdem wissen wir, dass wir Dinge, die wir regelmässig sehen, mit der Zeit gar nicht mehr wahrnehmen. Aufgrund der grossen Nachfrage wurde das Angebot jedoch um drei weitere Jahre bis Ende 2022 verlängert.

Von 2008 bis 2014 war der Luzerner Klimaweg in Betrieb, von 2011 bis 2014 der Basler Klimaweg. Alle Klimawege basieren auf der gleichen Idee, werden und wurden an die jeweilige Umgebung und die aktuellen Verhältnisse angepasst und weiter entwickelt.